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Es ist angerichtet: Die Do’s and Dont’s bei Katzenfutter

Als ich mich mit dem Thema Futter auseinander zu setzen begann, stelle ich schnell fest, dass ich mich in einer Art Religions-Frage befand. Es scheint klare Lager zu geben, in denen sich alle gegenseitig ent- oder bekräftigen wollen. Die einen schwören auf eine Katzen-Ernährung basierend nur auf (hochwertigem!) Nassfuttern, die einen auf reinem Trockenfutter, die anderen auf eine Mischung (70% Nass/30% Trocken) und die anderen lassen nur BARF an (bzw in) ihre Katze. Die komplett konträre Gruppe der “Mir egal – Fütterer” kauft Whiskas und Co. und schaut aus Prinzip nicht auf die Inhaltsstoffe – der Katze schmeckt’s ja. 
Diskutiert man nun verschiedene Fütterungen, erntet man also in hundert Prozent der Fälle von einer dieser Gruppen Ungläubigkeit bis hin zu der Unterstellung, man wolle seine Katze umbringen. (Wie kannst du ihr nur Trockenfutter geben??!!!)
Insofern hat man als Neuling in der Welt des Katzenfutters nun die Wahl welcher Überzeugung man sich anschließt.

Bevor unsere Monster bei uns einzogen, wühlte ich also Bücher, fragte unseren ausgewählten Tierarzt und sprach mit dem Besitzer des Katzenfutterladen meines Vertrauens. Letzterer hat mich wirklich allumfassend und mit am besten beraten. Über eine Stunde hat er mir 100 Sachen erzählt (von denen ich die Hälfte bestimmt wieder vergessen habe) und man merkte ihm die Leidenschaft für das Thema an. Im Grunde haben mir aber alle das Gleiche erzählt: Trockenfutter ist ein Snack und sollte nicht als Hauptnahrungsmittel verwendet werden. Das Futter der Wahl sollte also Nassfutter sein. Hochwertiges Nassfutter. Tja nun…

Im Folgenden habe ich nur Trockenfutter fotografiert. Weil, seien wir ehrlich: Nassfutter ist echt nicht fotogen.

Was ist hochwertiges Nassfutter und woran erkennt ihr es?

Ich muss gestehen, dass ich mir nach einem halben Jahr Futtermarken vergleichen, auch eine halbwegs religiöse Haltung angewöhnt habe. Wer Whiskas und Co. füttert, ist für mich schon fast ein Sünder *lach* In den großen, kommerziellen Marken ist tatsächlich fast alles enthalten, was man seinen Katzen nicht unbedingt füttern sollte. Aber im Grunde muss das natürlich jeder für sich selbst und seine Katze entscheiden. Aber, wer sich neu damit beschäftigt oder seine Fütterung überdenkt, der lese weiter:

Die wichtigsten Punkte, auf die ihr bei Nassfutter achtet solltet, sind:

  • Die Inhaltsstoffe
  • Die Erzeugnisse
  • Die Analysewerte
  • Die Zusatzstoffe

Die Inhaltsstoffe – je genauer, desto besser

In hochwertigem Nassfutter sind Mindestens 60% Fleisch – besser 70-80% – ,welches klar deklariert ist. Wenn Geflügel vorne drauf steht, sollte da auch mind. 60% Geflügel stehen. Und nicht einfach nur “Fleisch” – welches Fleisch soll das denn bitte sein? Nach der Nennung des Fleisches, geht nun in der Deklarierung die Klammer auf. Was hier drin steht, ist wichtig.

Eine gute Deklarierung der Inhaltsstoffe

70% Geflügel ( 60% Geflügelfleisch, 5% Herz, 5% Magen)

Eine schlechte Deklarierung der Inhaltsstoffe

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (unter anderem 20% Rind)

 

Merke: Je besser die Qualität des Futters, desto genauer stehen die Inhaltsstoffe drauf.

 

Die Erzeugnisse – auf die Klammer kommt es an

Wenn in den Inhaltsstoffen das Wort „Erzeugnisse“ auftaucht, dann ist Aufmerksamkeit geboten. Diese Stoffen sind dafür da, das Volumen des Futters zu steigern ohne dafür Fleisch nutzen zu müssen. Bei folgenden Begriffen sollte man also zweimal lesen:

  • Tierische Nebenerzeugnisse
  • Fischnebenerzeugnisse
  • Pflanzliche Nebenerzeugnisse

Darin befindet sich nämlich jeder tierische Abfall, der nicht für den Menschen weiter verwendet werden darf. Knochen, Innereien, Blut, Urin, Augäpfel, Hoden, Krallen, Fell… nichts, was ihr eurer Katze geben möchtet. Fischnebenerzeugnisse bestehen in der Regel aus Innereien, Flossen, Köpfen und Gräten.

ABER: Wenn tierische Nebenerzeugnisse drauf steht, kann das auch ok sein! Wenn der Hersteller genau deklariert, was in seinen Nebenerzeugnissen enthalten ist, dann kann man sicher sein, dass hier kein Abfall mit dabei ist.

Eine gute Deklarierung der Nebenerzeugnisse

60% Geflügel ( 50% Geflügelfleisch, 5% Herz, 5% Magen) und tierische Nebenerzeugnisse (5% Hühnerleber, 5% Hühnerfleisch)

Eine schlechte Deklarierung der Inhaltsstoffe

60% Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (unter anderem Huhn)

 

Merke: Nebenerzeugnisse sind immer dann okay, wenn genau drauf steht, aus was diese bestehen.

 

Analysewerte – ein Blick lohnt sich

Auch, wenn man kein Chemie studiert hat, sollte man einen kurzen Blick über die Analysewerte schweifen lassen. Da ich persönlich dieses Thema auch furchtbar schwer zu merken finde, hier ein paar ganz einfache Grundsätze (bei denen sicherlich die Hälfte an Informationen fehlt – aber wir wollen ja schließlich auch niemals Chemie studieren, nicht wahr?)

Rohprotein
Hier sollte der Wert zwischen 5 und 15% liegen. Tierische Proteine sind wichtig für die Gesundheit der Katze.

Rohfett
Hier liegt man richtig, wenn der Wert zwischen 2 und 7% liegt. Zuviel Fett ist halt auch für die Vierbeiner nicht gerade optimal.

Rohasche
Rohasche ist die Menge anorganischer Bestandteile des Futters. Dies sind alle Mineralstoffe mit Nährstoffcharakter (Mengen- und Spurenelemente). Hier sollte man zwischen 1,5 und 2 Prozent liegen.

Feuchtigkeit
Katzen erhalten die meiste Flüssigkeit über die Nahrung. Das ist schon in der Natur so. Sie trinken generell nicht so viel, weil sie es instinktiv gewohnt sind, die Flüssigkeit über Nahrung aufzunehmen. Daher ist darauf zu achten, dass dieses Bedürfnis der Katze erfüllt wird. Der Feuchtigkeitsgehalt des Futters sollte also mind. 50% betragen! Am besten sind um die 70/80%. Dies ist auch der Grund, warum Trockenfutter nicht optimal ist. Es enthält keine Feuchtigkeit und entzieht sogar welche. Die Katze ist gezwungen mehr zu trinken, was sie aber nicht gerne tut. Daher kann es zu Nierenschäden kommen. Muss aber natürlich nicht, wenn die Katze ausreichend Wasser schlabbert 😉

Die Zusatzstoffe – Do’s and Dont’s

Es gibt Zusatzstoffe, auf die sollte man möglichst verzichten. Dann gibt es andere, die für die Gesundheit der Katze sehr wichtig sind und bei einem Alleinfuttermittel auf keinen Fall fehlen sollten.

Do’s

  • Taurin – Taurin wird beim Stoffwechsel benötigt und stärkt das Herz. Im Futter sollte deswegen zwischen 400 und 2500 mg pro Kilo enthalten sein.
  • Kalzium
  • Phosphor
  • und Kalium – werden für die Knochen und die Nierenfunktion benötigt.

Dann kommen wir zu den Dont’s, der Zusatzstoffe, die auf keinen Fall in eurem Katzenfutter enthalten sein sollten.

  • Geschmacksverstärker
  • Zucker
  • Lockstoffe

Viele Hersteller nutzen Geschmacksverstärker, Lockstoffe und Zucker, um minderwertige Inhaltsstoffe zu überdecken. Ganz klassisch ist dann der Satz: „Aber meine Katze frisst nur Felix/Whiskas/usw. Hochwertiges Futter verschmäht sie immer. Das guckt sie nicht mal an. Man muss ja füttern, was die Katze mag“.  Ja genau. Darum füttern wir unsere Kinder auch nur mit Schokolade und Gummibärchen. Brokkoli isst mein Kind halt nicht. Ähm… ja.

Dass die Katze das gute Futter nicht fressen will, ist auch eine ganz logische Konsequenz, wenn sie nur die künstlichen Aromen und Zucker kennt – das ist bei uns Menschen doch auch nicht anders. Künstliche Geschmacksverstärker erkennt man – um es ganz einfach zu machen – an E-Nummern. Süßstoffe wie Aspartam oder Sorbit zum Beispiel haben die Nummern E420 (Sorbit) und E421 (Mannit). Jetzt muss man die natürlich nicht alle auswendig können. Es reicht ganz einfach in den Inhaltsstoffen zu gucken und wenn irgendwo ein E vor steht: weg damit. As easy as this.

Zucker ist ein klarer Fall und sollte normalerweise auch klar auf der Packung stehen. Der hat in hochwertigem Futter nichts zu suchen. Das ist zum einen ungesund für die Zähne und zum anderen macht es nur fette Katzen.

Aktuell im Napf

Wir füttern hauptsächlich Miamor Feine Filets Naturelle*, Grau Schlemmertöpfchen* und Catz Finefood*.

Getestet habe ich auch noch Animonda vom Feinsten*, Real Nature (Fressnapf), Best Nature (Dehner) und Select Gold. Die gibt es jetzt aber nur noch selten bis gar nicht mehr. Zu viel Auswahl ist auch nicht gut 😉 Nur man braucht ja doch mal ein paar Sachen um zu testen, was die Monster gerne fressen. Dabei fand ich auch raus, dass Nala bestimmten Fisch im Futter absolut nicht leiden kann: Thunfisch und Shrimps sind okay, aber Lachs geht gar nicht! Diva halt.

Ganz besonder empfehlen möchte ich Miamor und Grau. Beide haben sehr gute Inhaltsstoffe und die Monster lieben es. Auch die anderen Futter sind natürlich gut und empfehlenswert. Lediglich Animonda ist nicht sooooo hochwertig. Es ist nicht schlecht für den Anfang, aber es gibt besseres zum gleichen Preis. Die Monster mögen es aber ganz gerne – besonders Putenherzen, weil da auch mal ein schönes Stück Muskel drin ist, auf dem man toll rumkauen kann. 

Futter durchwechseln

Auch hier gibt es unterschiedliche Meinungen. Die einen sagen, dass man auf keinen Fall durchwechseln sollte, die anderen finden das sogar gut für die Gesundheit der Katze. Unser Tierarzt hat bei der Frage nur die Schulter gezuckt und gesagt, dass es die Katze bestimmt nicht umbringt 🙂 Futter soll man aber trotzdem nicht so mega häufig wechseln. Aber man kann den Katzen auch hin und wieder was anderes bieten, denke ich. So haben die Katzen Abwechslung, lernen andere Geschmäcker kennen und werden nicht mäckelig. Wichtig ist, dass man immer Futter von gleicher Qualität füttert. Das bedeutet, kein hochwertiges Futter mit minderwertigem Futter abwechseln. Wenn ihr sie zudem nicht nur auf ein Futter prägt und sie auch schon Neues kennen und fressen, habt ihr es leichter, wenn die Katze mal krank ist. Dann müsst ihr Medis untermischen, die einen anderen Geschmack haben oder gar spezielles Diätfutter füttern – das die Katze dann bestimmt nicht isst, wenn sie gar nichts anderes kennt.

Allerdings kann es bei empfindlichen Katzen auch zu Magenprobleme führen, wenn das Futter zu oft gewechselt wird. Durchfall und Blähungen sind die Folge. Da muss man seine Katze selbst mal beobachten, wie sie das verträgt. Unsere beiden Monster haben damit überhaupt keine Probleme! Ich schaue da immer kritisch drauf und wenn die zwei dadurch Magenprobleme kriegen würden, würde ich das Durchwechseln deutlich reduzieren und anders gestalten. Aktuell wechsel ich recht häufig. Unser Hauptfutter ist von Miamor. Das füttere ich 2x am Tag und 1 bis 2x dann eine Alternative. 

Also mein Tipp für Katzen, die es vertragen: Habt eine Marke, die gut angenommen wird und hochwertig ist und füttert dies die meiste Zeit. Der Rest ist frei für Abwechslung. Aber auch hier sollte man nicht mehr als drei/vier Alternativen haben.

Hin und wieder bekommen die Monster gerne mal frisches Fleisch, wie gekochtes Hühnchen oder Thunfisch im eigenen Saft aus der Dose, das lieben sie. Aber: Bei Thunfisch bitte darauf achten, dass er wirklich im eignen Saft ist – Öl und Gewürze vertragen Katzen ganz schlecht – und bitte wirklich nicht zu oft geben. Thunfisch steht im Verdacht bei Katzen bestimmte Unverträglichkeiten bis hin zu Vergiftungserscheinungen auszulösen. Dies allerdings nur, wenn die Katze tatsächlich nur damit gefüttert wird. Gegen eine kleine Portion dann und wann ist nichts einzuwenden und macht sehr glückliche Katzen.

Damit bin ich zum Thema Nassfutter also durch – falls ich etwas vergessen habe, bitte teilt es mir ruhig mit. Diese entzückende Napfunterlage habe ich übrigens bei Zooplus geshoppt*.

Was füttert ihr euren Katzen? Habt ihr Futter Empfehlungen für mich?

Quelle hauptsächlich dieser wunderbare Blog:
www.katzenkram.net


*Affiliate Link

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12 Comments

  • Reply Grieta

    Ich war mit meiner Katze und meinen Katern im Lager „Hauptsache der Katze schmeckts“ (also DM Hausmarke etc). Da die 24, 18 und 16 Jahre alt geworden sind, hab ich sie zumindest nicht mit dem Futter getötet. 😉
    Aber ja, du hast Recht, sich mit den Inhaltsstoffen zu beschäftigen, ist wichtig. Meine Miezenmauzer haben ihrem Speiseplan immer gerne mit Mäusen, Eichhörnchen und dem ein oder anderen Vogel aufgepeppt. Waren halt alles Draußenkatzen. Thunfischdosen zum Auslecken haben sie alle bekommen, mochten aber nur zwei, der Lütte hatte ein Thunfischtrauma. (Ich weiß, jetzt werden wieder einige die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und rufen, aber die Katzen können sich an dem Dosenrand verletzten! Können sie, wenn die Dose nicht ordentlich geöffnet wurde).
    Interessant (und ich meine hier religiös-fanatisch) wird die Diskussion, wenn man erzählt, dass man seinen Katzen Milch gegeben hat. Da steht man kurz vor der Anzeige bei Tasso. Aber ich kann nur sagen, meine haben Milch alle vertragen, hatten aber nicht alle Lust drauf. Da es alle europäisch Kurzhaar und Mischlinge waren, war auch die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie Lactase gebildet haben. Auch ein Bröckchen Käse gab es ab und zu als Leckerlie oder etwas Joghurt. Einer der Kater stand total auf Chips. Da wir selber die nur selten essen, hat er im ganzen Jahr ungefähr 8 Chips gefuttert. Bei rohem Eigelb scheiden sich auch die Geister. Meinen hat es geschmeckt und ein tolles Fell haben sie auch davon bekommen. Und natürlich die „Fleischabfälle“, also alles, was man vor dem Braten abschneidet, wie Fettränder, Sehnen, Blutgefäße. Hätten wir die nicht mit den Katzen geteilt, da wären wir aber in Ungnade gefallen.
    Ich finde es toll, dass du dich so in die Materie einliest, da kann das mit dem Katzenmamadasein nur klappen. 🙂

    9. März 2017 at 17:21
  • Reply Lisa

    Erstens mal: ich liebe es, wenn Blogger über andere Themen schreiben als ihr Haupthema. Das wirkt so menschlich 🙂

    Ich hab selbst gerade 2 Katzen geholt und mich ebenfalls mit dem Futter beschäftigt. Bei unserer alten Katze haben wir alles falsch gemacht und jetzt will ich es besser machen.
    Religion trifft es so gut 😀
    Bei uns gibts gerade großteils Real Nature, weil es das beste war was ich offline so gefunden habe und die Katzen mögen es.
    Bei Fisch ist es hier auch heikel. Forelle war nicht beliebt wurde aber im Laufe des Tages doch verspeist. War wohl doch nicht sooooo schlimm :‘)
    Was mit Lachs gabs heute das erste mal. Das würde wieder gerne gegessen. Versteh einer die Katzen 😀
    Ich hab jetzt online noch Grau und Mac (wär was für dich als Beauty Blogger :D) bestellt. Die wurden auch überall empfohlen.

    Ich hätte eine Ergänzung, weil ich das recht interessant fand. Aber es geht nicht direkt ums fressen sondern ums trinken. Die Wassernäpfe (immer mehrere) sollen nicht neben dem Fressen stehen. Katzen gehen wohl gerne vorher ein paar Schritte. (Ich glaub das mal, denn gegenteiliges hab ich nie gelesen) 😀

    9. März 2017 at 18:37
  • Reply Andrea

    Oh diese Futterreligion 😀 toll dass du trotz der großen Diskussionen die das Thema entfachen kann drüber schreibst.

    Wir füttern Bozita. Das ist bezahlbar, recht hochwertig und vor allem schmeckt es den Katzen. Für drei Katzen füttern wir insgesamt 800 Gramm am Tag, dabei bleibt aber immer etwas übrig. Dazu bekommen sie Trockenfutter von Royal Canin. Mal was für die Zähne, die Verdauung oder das Fell. Davon kriegt jeder ca. 10-15 Gramm täglich, allerdings müssen sie sich das erarbeiten. Sie geben dafür Pfötchen, High Five, Männchen und Sitz machen sie auch. Ab und zu gibt’s das Trockenfutter auch in ein Fummelbrett. Ich muss immer auf einen gewissen Anteil Getreide im Futter achten, sonst kriegen die Kater Durchfall.

    Sie sind zwar nicht die schlankesten, haben aber laut Tierarzt Idealgewicht.

    Liebe Grüße
    Andrea

    9. März 2017 at 19:11
  • Reply Verena Frowitter

    Sehr schöner Guide Super geschrieben und gut informiert! Ich habe mich auch lange in das Thema eingelesen weil ich einen kleinen Problemkater daheim habe.
    Wenn meiner krankheitsbedingt nicht das spezialfutter bekommt, gibts immer „grau“ und wir sind echt zufrieden. Ich mische extra noch etwas bei weil er außerdem ein schlechter Trinker ist.

    9. März 2017 at 19:31
  • Reply Lisa Marie

    Ein wirklich mega toller Beitrag zum Thema Futter, bin begeistert
    Meine beiden bekommen (sowohl Dosen- als auch Trockenfutter) von Real Nature (derzeit noch für Kitten ). Mit dem Futter bin ich sehr zufrieden. Dosenfutter bekommen sie in der Früh und am Abend, tagsüber haben sie ein Schüsserl Trockenfutter an dem sie sich jederzeit bedienen können. Das funktioniert ganz gut. Manchmal kauf ich dann auch mal ein paar Dosen von Kittys Cuisine, zur Abwechslung 🙂 Mögen sie auch, aber ich glaube die Abwechslung würden sie gar nicht benötigen.
    Am Wochenende gibts dann schon mal gekochtes Hühnerfleisch, da fahren sie total drauf ab
    Auch einen Topf Katzengras habe ich immer zu Hause, an dem Gras knabbern sie sehr gern und es tut ihnen anscheinend für die Verdauung sehr gut. Ich ziehe das Gras immer selber, ist ganz einfach

    Zum Thema Wassee, was Lisa noch ergänzt hat, musste ich schmunzeln. Wir haben einige Wasserschüsseln im Haus verteilt, den Großteil aber immer in Nähe des Futters. Ein Wasserschüsserl habe ich im Schlafzimmer stehen und aus diesem trinken sie am liebsten/meisten. Weit weg von der nächsten Futterschüssel
    Werde mein „Konzept“ nochmal überdenken und die anderen Wasserschüsseln vielleicht auch wo anders aufstellen.

    10. März 2017 at 13:57
  • Reply Talasia

    Ein ganz ganz toller Artikel, habe ich direkt mal in meiner Sidebar verlinkt! Also Trockenfutter hatten wir leider anfangs auch gefüttert und das ging leider auf die Kosten von Pupsi, der leider Struvitsteine bekam, was so schlimm war, dass er dann sogar eine PenisAmputation haben musste, weil es einfach nicht mehr durch ging. Seit dem gibt es das nur noch mal als Belohnung oder so zum spielen, das ist aber selten.
    Wir füttern aktuell Bozita und auch von Aldi das Topic. Das hat zwar nicht ganz so hohen Fleischanteil wie die anderen, aber immerhin kein Zucker, Getreide und die E’s.
    Ich möchte eigentlich auch gerne noch eine Marke hinzunehmen (vielleicht Miamor), aber Pupsi reagiert auf neues Futter leider häufig mit Durchfall und die anderen auch mal. Daher ist das immer so ne doofe Sache. Ich werde es nächsten Monat vielleicht mal versuchen und dann etwas Heilerde mit dazu mischen, das wurde mir empfohlen

    16. März 2017 at 15:45
    • Reply Talasia

      ok hab mich nun doch dazu entschieden MACs dazu zu nehmen ^^ und direkt mal was bestellt. Teste ich dann ab nächsten Monat langsam mal.

      16. März 2017 at 16:30
  • Reply Tama

    Richtig guter Beitrag! Hab das Thema bei mir auch durch und füttere nur noch nass. Mein Freund kommt immer mal wieder mit trockentutter um die Ecke (spricht nur davon) und wird immer wieder auf die Gefahren hingewiesen. Das leidige Argument ‚mein Kater hat damals auch nur trockenfutter bekommen und dem gings immer gut‘ – Bullshit. Meine Oma raucht seit 50 Jahren und ist auch Nich fit, ist rauchen deshalb gesund?! Ich hasse diese Argumente.
    Ansonsten wirklich super erklärt worauf zu achten ist.
    Allerdings muss ich dir bei einem Punkt widersprechen; animonda ist super. Probier mal animonda carny. Die sind wesentlich besser bzw. Hochwertiger als die animonda vom feinsten. Ferigna und granatapet stehen hier übrigens noch auf der Speisekarte.
    Liebe Grüße,
    Tama <3

    17. März 2017 at 18:42
    • Reply Talasia

      ohja, diesen Spruch höre ich auch häufiger ^^ na klar kann man auch Glück haben und die Katze wird trotzdem alt, aber gesund ist es eben doch nicht und gerade dieser Struvit-Geschichten oder Nierenschäden damit ist ja echt nicht zu spaßen und das muss man ja nicht riskieren.
      Mir hat dieser Link hier sehr geholfen als ich mich informiert hatte und auch zum Infos weiter geben: http://www.katzenkitten.com/katzenfutter/

      18. März 2017 at 8:24
  • Reply Jana

    Bei uns sollte es eigentlich 70% Barf und 30% Dose geben, aber irgendwie klappt das nicht so gut. 😀 Deswegen gibt es aktuell nur Dose… Grau und Catz Finefood laufen hier am besten, aber ich schummele immer mal wieder ein paar Dosen Mac’s dazu (für den Geldbeutel). Animonda hatten wir am Anfang auch dabei, weil sie das aus der Pflegestelle kannten. Aber das hat bei uns leider regelmäßig zu leichtem Durchfall geführt. Nicht so schlimm, dass es besorgniserregend gewesen wäre, aber bei Wohnungskatzen muss man ja auch immer ein bisschen auf die Geruchsbelästigung achten. XD
    Bei der nächsten Großbestellung will ich auch mal Christophorus ausprobieren, dass soll ja auch ganz gut sein. Trockenfutter gibt es bei uns nur als Leckerli… Sie kennen es nicht anders, deswegen sind sie damit glücklich.

    Liebe Grüße ♥

    23. März 2017 at 14:09
  • Reply Nyxx

    Wenn ich überleg, die Katze bei den Eltern hat immer das günstige Katzenfutter bekommen. Hat sich nie einer so damit befasst. Luna hat aber auch zusätzlich ihr eigenes Essen gejagt ^^.
    Meine Kusine füttert Ihren zwei Katzen nur Royal Canine Trockenfutter, wie ne ehemalige Bekannte von mir auch bei ihren vier.
    Ich hab mich, witzigerweise, mit dem Thema Katzenfutter erst mehr beschäftigt im Zuge der Weißbauchigel vom Freund XD da haben wir auch immer geschaut, dass die viel Fleischanteil haben, auch beim Trockenfutter (für Kitten), das die Jungs am Anfang ausschließlich gefressen haben (bis die Zähne weniger wurden :/). Also würde ich da bei der Katze, sollte ich mal wieder eine haben, auvh ehrblich mehr drauf achten. Was soll ich der Katz auvh ein Futter geben, dass zur Hälfte aus Getreide besteht? Total Banane, wenn man wirklich drüber nachdenkt.

    26. März 2017 at 13:51
  • Reply Maike

    Ich empfehle das Katzenfutter „Om Nom Nom“. Meine beiden Tierheimkater wurden anfangs aufgrund von Unwissenheit auch mit den ganzen Industrie-Schei* gefüttert.

    Nach einer Weile fing ich an mich mit dem Futter-Thema zu beschäftigen und war geschockt, was alles in Katzenfutter drin ist, was da nicht reingehört, auch in vermeintlich hochwertigen Marken wie Royal Canin, Hills und Co. schlimm. Auch der weit verbreitete Irrglaube, das Trockenfutter gut für die Zähne sei. Ich liebe den Vergleich, dass wir Menschen uns ja auch nicht mit Butterkeksen die Zähne putzen 😉

    Irgendwann habe ich Om Nom Nom (Nassfutter) entdeckt und würde nicht mehr tauschen wollen. Aktuell muss ich gerade mit Macs und Grau strecken und selbst da sehe und rieche ich den Unterschied.

    Meine beiden sind seit ein paar Jahren CNI-Kater und selbst jetzt füttere ich nicht anders, da der Phosphor-Wert von Om Nom Nom nicht so hoch ist, und menge nur zusätzlich Wasser mit unter, so dass die Nieren gut gespült werden.

    27. März 2017 at 0:05