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Beauty, Tutorial

Ohne Tightlining läuft nichts: Tipps&Tricks…

Bereits zu Beginn meiner Blogger-Karriere habe ich euch zum Thema Tightlining einen Post geschrieben. Das ist schon erschreckende 3 Jahre her. Es wird daher Zeit für eine Neuauflage! Natürlich mit besseren Fotos als noch vor drei Jahren und einem Hauch mehr Erfahrung 😉 

Was ist Tightlining?
Der Begriff bezeichnet das Färben der oberen Wasserlinie zum Zwecke der Verdichtung des Wimpernkranzes. Dabei nutzt man zumeist schwarze Farbe. Braun würde aber auch funktionieren, wenn man einen natürlicheren Look anstrebt. 
Ohne diese Technik gehe ich selten aus dem Haus, denn meines Erachten nach hat dieser minimale Aufwand einen maximalen Effekt. 
Gerade wenn man einen Lidstrich trägt, blitzt die Haut der oberen Wasserlinie durch. Oder kennt ihr das Gefühl, dass das AMU mit Lidstrich seltsam unfertig aussieht? Dies liegt zumeist daran, dass die durchblitzende Haut das Gesamtwerk unharmonisch aussehen lässt. Also: Tightlining was das Zeug hält! 

Kann das jeder?
Zunächst einmal, ja. Allerdings solltet ihr auf Unverträglichkeiten achten. Zudem ist Vorsicht geboten bei Menschen mit empfindlichen Augen oder Kontaktlinsenträgerinnen. Es kann immer sein, dass Produkt in das Auge gerät oder abfärbt. Ihr könnt eurer Auge und eure Empfindlichkeit am besten einschätzen. Ich kenne auch Kontaktlinsenträgerinnen, die es regelmäßig anwenden und kaum Probleme haben.Aber: Wenn es nicht verträglich ist, wenn das Auge nur tränt oder es gar weh tut: sein lassen. Wenn’s nicht geht, geh’t halt nicht.

Was sind die besten Produkte für Tightlining?

Prinzipiell solltet ihr auf Wasserfestigkeit der Produkte achten. Schließlich ist eure Wasserlinie – wie der Name schon sagt – nah am Wasser gebaut. Meine persönlichen Favoriten sind waterproof Kajalstifte (aktuell Beni Durrer in Ebenholz) und Gel Eyeliner. 
Am besten funktioniert bei mir der Zoeva Cream Eyeliner in Black Lace. Diesen benutze ich schon seit längerem für eben diesen Zweck. Er färbt kaum auf die untere Wasserlinie ab (sehr wichtig!) und bleibt zumindest den halben Tag an Ort und Stelle. Zum Nachziehen über den Tag, nehme ich gegebenenfalls den Kajalstift mit. Allerdings mache ich das so gut wie nie.

Wie funktioniert Tightlining?

Im Grunde ist es ziemlich einfach, kostet aber etwas Überwindung: nach oben schauen, sodass die Wasserlinie gut zu sehen und zu erreichen ist. Mit dem Kajal oder dem Pinsel darüber fahren, bis das Ergebnis zufriedenstellend ist. 
Es kann durchaus sein, dass der Eyeliner in den ersten Minuten auf die untere Wasserlinie abfärbt. Dieses überschüssige Produkt könnt ihr mit einem Wattestäbchen einfach wegwischen. Nach dieser Zeit sollte nichts mehr abfärben.

 

Ich kann mir allerdings gut vorstellen, dass es für Ungeübte unangenehm und schwieriger ist. Daher einige Tipps für Anfänger:

Schaut nach oben,
wodurch die Wasserline frei liegt und man gut dran kommt. Zur
Vereinfachung ist es für den Anfang am besten, wenn ihr das Augenlid nach oben zieht – so könnt ihr auch besser geradeaus schauen. Zieht aber nicht so stark, denn die Augenhaut ist sehr empfindlich. Ideal für euch und eure Haut wäre es, wenn ihr das Nach-oben-Ziehen mit etwas Übung nicht mehr braucht. 
Mit dem Produkt eurer Wahl fahrt ihr behutsam die obere Wasserlinie
entlang. Dieses Gefühl ist Gewöhnungssache – ihr könntet dabei zucken und zittern oder das Auge überhaupt nicht mehr auf bekommen 🙂 Sobald ihr euch aber mit der Idee
angefreundet habt und euch an die Bewegung/das Gefühl gewöhnt habt, zuckt und zwinkert ihr
nicht mehr. Es fordert Gewöhnung und Übung, wenn ihr empfindlich seid. Aber es lohnt sich! 
Ich würde diese Eingewöhnungszeit auf jeden Fall empfehlen und erst mal abends oder am Wochenende üben.
Wie sieht es denn nun aus? Ich habe euch die Variante ohne und mit Eyeliner abfotografiert. Besonders bei dem Eyeliner sieht man einen enormen Unterschied. 

Für mich vervollständigt Tightlining jeden Look und gehört zur Schminkroutine dazu. Ein Tipp, welchen ihr anwenden könntet, wenn ihr das Färben der oberen Wasserlinie überhaupt nicht hinbekommt:
Schwärzt die untere Wasserlinie und presst die Augen fest zusammen. Dadurch sollte zumindest ein Teil der Farbe auf die obere Wasserlinie abfärben. Allerdings habt ihr dann zwei geschwärzte Wasserlinien 😉

Auch Cream hat zuletzt darüber berichtet und hat noch eine andere Methode zur Anwendung.

Kennt ihr Tightlining? Macht ihr es? Was sind eure Lieblingsprodukte?

Bis dahin,

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21 Comments

  • Reply Tamara Bauer

    Endlich…mich erklären immer alle für verrückt wenn ich das mache.
    Sehr schön erklärt und tolle Bilder! Was bin ich glücklich, dass ich nicht alleine bin ^^

    Liebe Grüße
    Tama

    25. August 2015 at 9:30
  • Reply Ramona ´s Beautyblog

    Ich mache das auch bei so gut wie jedem AMu. Wie du schon sagst erzielt man mit minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis und die Wimpern wirken viel voller und voluminöser 🙂

    Liebe Grüße
    Ramona

    25. August 2015 at 9:34
  • Reply Lisa von TBI

    Tightlining kennen irgendwie immer noch viel zu wenige. Dabei geht es mir wie dir: Ohne Tightlining verlasse ich selten das Haus. Selbst wenn ich sonst nur Mascara trage, macht dieses bisschen schwarze Farbe einfach einen so großen Unterschied. Allerdings kann ich weiß Gott nicht die Augen offen haben, wenn ich das mache. Ich gucke dabei immer nach unten 😀 Wenn ich nach oben schaue, Tränen meine Augen, da kann ich machen was ich will. Zur Zeit benutze ich den Astor Eye Artist Waterproof Kajal und bin damit sehr zufrieden, zuvor hatte ich den Helena Rubinstein Fatal Blacks Waterproof Kajal – der war auch super.
    Liebste Grüße, Lisa von The Beauty Inspirations

    25. August 2015 at 9:42
  • Reply Julia

    Toll erklärt! 🙂
    Ich hab mich immer wieder am Tightlining versucht und ich wusste auch wie es geht.
    Aber ich find das sooo unangenehm.
    Ich kann mich einfach nicht dran gewöhnen und bin dann nur am heulen.
    Echt blöde, da ich auch finde, dass Looks damit besser aussehen.

    25. August 2015 at 9:46
  • Reply Doris Weber

    Schön erklärt! Ich habe das früher auch immer gemacht, aber ich habe nie wirklich ein Produkt gefunden, welches nicht auf die untere Wasserlinie abfärbt, deshalb habe ich es dann gelassen… Vielleicht probiere ich es auch mal mit Gel-Eyeliner…?

    25. August 2015 at 10:05
  • Reply Anonym

    Ich bin immernoch bei meinem Essence stays no matter what Filzliner. Der funktioniert einfach für mich. Ich trage ihn direkt auf die obere Wasserlinie auf und tupfe ihn auch zwischen die Wimpern.
    LG Blunia

    25. August 2015 at 10:49
  • Reply Einfach Ina

    Ich mache das auch immer (wenn ich es nicht vergesse) und finde das macht, wie du schon schreibst, das Gesamtbild perfekt. Mich nervt nur, dass kaum etwas länger als 5, 6 Stunden durchhält. Die besten Erfahrungen habe ich mit dem Maybelline Geleyeliner gemacht.

    25. August 2015 at 11:05
  • Reply Rea

    Ich beneide jeden, der's machen kann. Bei mir gehts leider nicht – meine Wasserlinie ist zu empfindlich und tränt wie verrückt, wenn ich was draufmache. Ich muss mich also leider mit dem unfertigen Look abfinden. :/

    25. August 2015 at 12:04
  • Reply Anonym

    Tightlinig ist ja gerade total gehyped und auf deinen Fotos sieht man auch einen großen Effekt. Bei mir macht das aber irgendwie überhaupt keinen Unterschied… vielleicht weil meine Wimpern nicht so geschwungen, sondern eher gerade sind und die Tightline dadurch verdecken?
    Benutzt du denn eine Wimpernzange oder sind deine Wimpern von Natur so schön geschwungen?
    LG Lizzy

    25. August 2015 at 13:26
  • Reply Maike

    Ich muss sagen ich kann mich an dieses hochgucken beim Tightlining nicht gewöhnen, und wenn ich das mache kann ich es mir eigentlich auch gleich sparen. Meine Augen tränen dann entweder so, dass alles direkt wieder weg ist oder ich kriege ihn gar nicht drauf. Bei Magi habe ich für solche Sensibelchen wie mich in den Kommentaren aber einen super Tipp gelesen!
    Es liegt an der Pupille, wo die ist, ist das Auge am empfindlichsten. Daher nicht hochgucken! Ich gucke beim Tightlining nach unten und fahre einfach blind die obere Wasserlinie mit meinem Kajal nach. Seit ich das mache hält das Zeug auch und meine Augen träenen so gut wie gar nicht.
    Für alle die die Augen einfach nicht dabei aufhalten können finde ich ist das ein klasse Tipp :).

    25. August 2015 at 15:17
    • Reply da_lindchen

      das werde ich mal probieren, danke für den Tipp!

      26. August 2015 at 12:28
  • Reply Lila

    Ich traue mich noch nicht einmal die untere Wasserlinie zu schwärzen, weil mir die Tränen in die Augen kommen xD Die obere ist dann schon Pro Level! Ich hab die obere Wasserlinie noch nie im Spiegel gesehen…

    25. August 2015 at 16:05
  • Reply Marie THESHIMMERBLOG

    Immer wieder faszinieren wie groß der Effekt ist! Finde auch die Methode mit dem Eyeliner am besten, was ich aber vor Kurzem auch mal versucht habe ist den They're real Push up liner für's Tighlinen zu verwenden und das klappt auch super gut! LG Marie 🙂

    25. August 2015 at 16:26
  • Reply coeurdelisa

    Hast du super erklärt!
    Wenn ich Lidstrich trage, dann mache ich das auch meistens. Ist schon erstaunlich, was das bewirkt 🙂

    25. August 2015 at 17:49
  • Reply kunterdunkle

    Oha, eine super Erklärung, dankeschön 🙂
    Bei mir ist es eher Glückssache, doch jetzt werde ich es gezielter versuchen ^^

    25. August 2015 at 19:17
  • Reply Nubsi

    Oh, schon 3 Jahre her…? Kommt mir vor, als hätte ich den Bericht von dir erst letztes Jahr gelesen. o.o
    Wie immer tolle Erklärung! 🙂

    25. August 2015 at 20:59
  • Reply Sarah J.

    Ich hab einen uralten Kajal von uma, der wirklich superweich ist und toll malt.. Leider ist der nur noch ca 3cm lang und ich finde ihn auch nicht mehr in den Läden :/ Mit Gel-Eyeliner mache ich das auch manchmal.

    Mein Tipp noch, Wenn mein Gehirn mir beim rechten Auge wieder einen Streich bei der inneren Hälfte spielt: So weit den Kopf zur Seite drehen, bis man "innen" am Stift vorbei in den Spiegel gucken muss. Links habe ich gar keine Probleme während des Tightlinens, aber meine "starke" rechte Seite will partout nicht offen bleiben, wenn der Stift an meinem direkten Blickfeld vorbei soll. Wenn ich mich drehe und ich den Stift nicht mehr sehe, geht es besser 🙂

    25. August 2015 at 21:23
  • Reply da_lindchen

    ich habe es schon ein paar mal probiert, Routine ist es bei mir aber ganz und gar nicht, weil ich es als ultra unangenehm empfinde. Allgemein habe ich keine Probleme mit am Auge rum zu fummeln, rein zu fassen (weil ich Kontaktlinsenträgerin bin) oder die untere Wasserlinie zu färben. Aber sobald ich die obere mit Stift oder Pinsel berühre ist es sowas von unangenehm, dass ich willkürlich das Auge zusammenkneife und partout nicht offen halten kann -.- Aber deine Vergleichsbilder finde ich so beeindruckend, dass ich nun motiviert bin, es mal wieder zu versuchen- oder wie du vorschlägst sogar zu üben!

    26. August 2015 at 12:26
  • Reply tiali

    Ich mache es mittlerweile jeden Tag und kann nicht mehr ohne. Mit Kajalstiften oder Geleyelinern in Stiftform hat es jedoch nie funktioniert, die haben alle nach unten abgefärbt. Am besten funktioniert für mich MAC Blacktrack (der mir als Lidstrich nicht deckend genug ist, fürs Tightlining aber optimal) aufgetragen mit dem Zoeva Spot Liner. Dabei schaue ich ganz normal nach vorne und drücke die Farbe eher an den Wimpernansatz. Das klappt super und hält den ganzen Tag!

    27. August 2015 at 20:21
  • Reply Nyxx

    Irgendwie hab ich noch nichts gefunden, was bei mir oben hält und ehrlich hab ich auch keine Lust, auf gut Glück lauter schwarze Stifte zu kaufen ^^. Was für andere wasserfest ist, ist bei mir irgendwie Murks meistens, leider :/

    1. September 2015 at 19:33
  • Reply Sunnivah

    Also, das mit dem Anmalen der Wasserlinie auch oben habe ich jetzt hingekriegt. Mein Problem ist nach wie vor, da besonders bei Eyeliner-Looks oder sehr dunklen Amus dann immer noch ein heller Rand zu sehen ist, und zwar zwischen der geschwärzten Wasserlinie und dem Eyeliner.. da, wo meine Wimpern aus der Haut rauswachsen. Die sind so dicht (also, die wachsen ja nicht nur ein einer Reihe sondern auch übereinander), daß ich die Bereiche dazwischen kaum angemalt kriege. Hat dafür jemand vielleicht DAS ultimative Produkt parat?

    8. März 2016 at 14:30